Organisieren, streiken, kämpfen!

Logo rot Die Initiative Klassenkampf ist ein offenes Treffen für alle die zu sozialen Kämpfen politisch arbeiten möchten. Einen Vorstellungstext findest du hier.

Wir treffen uns jeden 2. Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann.

Aktionstreffen – Gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung!

mieteSteigende Mieten, Luxusanierungen und -neubauten charakterisieren immer mehr die Realität in vielen Stadtteilen in Stuttgart. Häuser werden trotz guter Bausubstanz abgerissen, um teure Neubauten zu ermöglichen. Diejenigen, die ihre Wohnungen bei einer Luxussanierung oder einem oft unnötigen Abriss nicht freiwillig verlassen, werden zwangsgeräumt. So werden BewohnerInnen mit geringen Einkommen aus den Stadtteilen und ihrer Nachbarschaft vertrieben, da es immer weniger bezahlbaren Wohnungen gibt.

Während immer mehr Menschen verarmen, Altersarmut für viele Menschen Realität ist und unser Sozialsystem immer weiter abgebaut wird, müssen viele von uns schon die Hälfte oder mehr ihres Einkommens für ihre Wohnung ausgeben. Einige wenige Profiteure machen dabei glänzende Gewinne und rechte Hetzer versuchen statt der Immobilienkonzerne Flüchtlinge für die Wohnungsnot verantwortlich zu machen.

Bei dem Treffen wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir gegen hohe Mieten und Verdrängung in Stuttgart aktiv werden können. Wir wollen diejenigen, die dafür verantwortlich sind, angehen und uns mit denjenigen, die verdrängt werden, solidarisieren.

Wohnungen denen, die drin wohnen!

Verteidigen wir unsere Stadtteile!

Termin: Mittwoch, 7. September, 19 Uhr

Ort: Linkes Zentrum Lilo Herrmann, Böblinger Str. 105, Stuttgart-Heslach

Vernetzungskonferenz: Gewerkschaft und soziale Bewegungen

solidarische gewerkschaftAm Wochenende finde im Stuttgarter Gewerkschaftshaus eine Konferenz zum Thema Gewerkschaft und soziale Bewegungen statt. Teilnehmen werden unter Anderem Prof. Klaus Dörre, Prof. Michael Weingarten, Dr. Bernd Röttger und den Stuttgarter Aktivengruppen. Wir als Initiative Klassenkampf sind natürlich auch am Start und organisieren eine kleine Mittagspausenaktion. Das komplette Programm findet ihr hier.

Samstag, 23. Juli 2016
11:00 bis 18:00 Uhr
im Stuttgarter Gewerkschaftshaus
(Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart)

Soulève-toi: Der Widerstand gegen das „loi travail“ in Frankreich vor einem Wendepunkt?

Frankreich-VA-TitelSeit Ende März 2016 gibt es in Frankreich massive Proteste gegen das geplante loi travail, das neue Arbeitsgesetz der sozialdemokratischen Regierung, das für Lohnabhängige ein Abrutschen in verloren geglaubte Zustände mit sich bringen wird: Leichtere Entlassungen von Festangestellten mit Deckelung von Abfindungen und sogar von Strafen bei missbräuchlicher Anwendung, dazu extreme Flexibilisierung der Arbeitszeiten mit bis zu 12 Stunden pro Tag und geringere Entlohnung von Mehrarbeit. Besonders drastisch wird sich aber die sogenannte „Umkehrung der Normen“ auswirken, in der Betriebsabkommen über Brachentarifverträge stehen und diese wiederum vor dem Arbeitsgesetz selbst stehen – eine Zerschlagung der Verhandlungsmacht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist damit eingeleitet. Veranstaltungsflyer als PDF Weiterlesen →

Spontane Solidemo zu Frankreich

Frankreich soli SpontiAm Donnerstag Abend sind in Stuttgart ca. 30 AktivistInnen in Solidarität mit den Streikenden und Kämpfenden in Frankreich mit einer Spontandemo durch die Stadt gezogen.

Die Situation in Frankreich ist den meisten Menschen momentan im Hinblick auf die EM, Hooligan-Krawalle und islamistische Anschläge ein Begriff. Dass sich seit Monaten Millionen ArbeiterInnen, SchülerInnen, Studierende und RenterInnen gegen die französische Variante der „Agenda 2010“ wehren, wird in hiesigen Medien eher als EM-Randerscheinung behandelt. Dabei ist der ausdauernde Kampf der KollegInnen und GenossInnen, der neben Großdemos, Streiks, und Blockaden, auch vielfache militante Aktionen und Selbstorganisation in Form von hunderten Stadteilversammlungen und Kommissionen, beinhaltet, eher stärker geworden. Und das trotz Diffamierungen seitens der Regierung und zunehmender Repression unter den Bedingungen des Ausnahmezustands.

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Kundgebung und Aktion – Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich

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Etwa 50 Personen beteiligten sich heute an einer Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit den Streikenden – Gegen das neue Arbeitsgesetz in Frankreich“ in der Stuttgarter Innenstadt. In Redebeiträgen wurde auf die aktuelle Situation in Frankreich eingegangen. Nahezu täglich kommt es hier zu Demonstrationen, Streiks und militanten Aktionen. Hintergrund ist das von der sozialdemokratischen Regierung mittels einer Art Notverordnung erlassene Arbeitsgesetz. Dieses Gesetz bedeutet faktisch die krasseste Beschneidung von ArbeiterInnenrechten seit Jahrzehnten. Weiterlesen →

Kundgebung am Freitag (27.) – Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich – 17 Uhr, S-Schlossplatz

Manif_Loi-Travail_nbMitte Mai erließ die sozialdemokratische Regierung Frankreichs unter Präsident Francois Hollande mittels einer Art Notverordnung das neue Arbeitsgesetz. Auch ein damit verbundenes Misstrauensvotum überlebte die Regierung problemlos. Nahezu geschlossen stimmte das Parlament somit dem Gesetz zu.
Offiziell soll das neue Arbeitsgesetz den Unternehmen mehr rechtliche Möglichkeiten einräumen, die Wirtschaft konkurrenzfähiger machen und somit mehr Arbeitsplätze schaffen. Tatsächlich stellt es aber wohl die krasseste Beschneidung von ArbeiterInnenrechten zugunsten von UnternehmerInnen in der vierten französischen Republik dar. So sieht das Gesetz u.a. vor, dass innerbetriebliche Abstimmungen gesetzliche Vorgaben zur Arbeitszeit mit Gewerkschaften ausgehandelte Vorgaben überstimmen können. Die Arbeitszeiten können so von 35 Stunden pro Woche auf 48 Stundenpro Woche bzw. 12 Stunden pro Tag erhöht werden. Weiter soll vor allem der Kündigungsschutz aufgeweicht und betriebsbedingte Kündigungen erleichtert werden. Zudem wird es für Unternehmen noch einfacher Menschen mittels befristeter Arbeitsverträge anzustellen. Gerade letzteres sorgt für Unmut unter SchülerInnen und Studierenden.

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Freitag der 13. – Aktionen gegen Toys’R’Us

Im Rahmen der Aktionen unter dem Motto „Jetzt schlägt’s 13 – Gegen Horrorjobs & Unrechtsanwälte“ haben wir heute Flyer vor der Ludwigsburger Filliale des Spuielzeughändlers Toys’R’Us verteilt.

Die Beschäftigten von Toys ‚R‘ Us streiken seit 2015 für einen Tarifvertrag des Einzelhandels. Beschäftigte verdienen bei Toys „R“ Us aktuell nur wenig mehr als den Mindestlohn und arbeiten, unfreiwillig, oft nur in Teilzeit. Ein Tarifvertrag brächte ihnen unter anderem einen verbindlichen Anspruch auf günstigere Regelungen zu Arbeitszeiten, Urlaub und diverse Zuschläge. Doch lieber zahlt das Unternehmen StreikbrecherInnen eine Prämie von 200,- Euro und verweigert Gespräche mit der Gewerkschaft.

In Ludwigsburg versuchte der Sicherheitsdienst ein Verteilen vor der Filliale im Hauptbahnhof zu Unterbinden. Letztlich rief er die Polizei, um die AktivistInnen auch vor dem Bahnhofsgebäude zu vertreiben. Nichts desto trotz wurden viele Flyer verteilt, die bei vielen PassantInnen auf positive Resonanz stießen.

Am selben Tag fanden bundesweit Aktionen zur Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen bei Toys’R’Us statt. Berichte finden sich auf arbeitsunrecht.de. Den Flyer der Initiative Klassenkampf könnt ihr hier runterladen.

1. Mai: Klassenkampf statt Spaltung – Für grenzenlosen Widerstand gegen Krieg und Kapital!

1maiplakatHeraus zum revolutionären 1. Mai 2016!
11:30 Uhr: Revolutionäre 1.Mai-De­mons­tra­ti­on | Stutt­gart Schillerplatz

Im Frühjahr 2016 sehen wir uns mit finsteren Zeiten konfrontiert: Die imperialistischen Staaten – die BRD in der ersten Reihe – und ihre Zusammenschlüsse wie z.B. NATO und EU sowie die kapitalistischen „Global Players“ entfachen weltweit Konflikte und heizen diese weiter an, sei es durch Waffenlieferungen, finanzielle und logistische Unterstützung oder direkte militärische Intervention – so wie beispielsweise in Syrien, der Türkei oder an den EU-Außengrenzen. Eine niedergemetzelte Bevölkerung, zerstörte Städte und Infrastruktur, große Landstriche unter der Kontrolle von Terrorbanden, bittere Armut und Generationen ohne Zukunft sind nur einige der unmittelbaren und offensichtlichsten Folgen der kriegerischen Auseinandersetzungen. Viele der Menschen ohne Perspektive in den betroffenen Gebieten sehen keine andere Möglichkeit, als sich auf den Weg nach Europa zu machen und ihre Heimat zu verlassen, in eine Welt in der es ihnen vermeintlich besser gehen soll und in der sie sich eine Perspektive erhoffen. Auch auf dem Weg in die Festung Europa müssen jedes Jahr durch Hunger und Kälte, Schlepper und Mafia und nicht zuletzt durch die unmenschliche Praxis der Grenzschutzbehörden Tausende ihr Leben lassen. Weiterlesen →

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